Von festen zu flüssigen Inhalten: Damit Inhalte in jedem Moment funktionieren
- Roman Schurter
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Die meisten Unternehmen behandeln Wissen immer noch wie ein fertiges Produkt: ein PDF, eine Intranetseite, ein Schulungshandbuch. Aber bei der täglichen Arbeit haben die Menschen keine „PDF-Momente“. Sie haben Momente der Einarbeitung, Momente der Problemlösung, Momente der Prüfung und Momente mit Kunden.
In diesen Momenten ist der beste Inhalt nicht der Inhalt mit dem schönsten Layout. Es ist der Inhalt, der in der richtigen Form, zur richtigen Zeit, für die richtige Person erscheint.
Das ist die Idee hinter Liquid Content.
💧LiquidContent sind Inhalte, die in verschiedene Kontexte und Formate einfließen können, ohne an Bedeutung oder Qualität zu verlieren.
Liquid Content ist eine Methode, um digitale Inhalte so zu gestalten, dass sie sein können:
- Modular: aus kleinen, wiederverwendbaren Bausteinen zusammengesetzt, nicht aus einem starren Dokument.
- Semantisch: Die Bedeutung ist explizit, so dass Maschinen sie verstehen und umwandeln können.
- Anpassungsfähig: Sie können eine Checkliste, eine Zusammenfassung, ein Schulungsmodul oder einen Druckexport auf Anfrage erstellen.
- Nutzbar: Menschen können sie mit Anmerkungen versehen, speichern und in echten Arbeitsabläufen gemeinsam nutzen.
Liquid Content ist keine „Wiederverwendung“. Wiederverwendung ist manuell und verliert oft an Genauigkeit.
Liquid Content ist darauf ausgelegt, umgewandelt zu werden.
Die 3 Säulen des flüssigen Inhalts
Säule 1: Modulare, semantische digitale Inhalte (einmal erstellen, überall wiederverwenden)
Liquid Content beginnt bei der Quelle. Wenn Ihr Quellinhalt ein Artefakt ist, bei dem das Layout im Vordergrund steht (eine PDF-Datei oder ein schön gestaltetes Foliendokument), ist es für Maschinen schwierig, etwas Sinnvolles damit zu tun. Sie können kopieren, einfügen und umschreiben, aber Sie können nicht zuverlässig automatisieren.
Eine Liquid Content-Quelle ist anders. Sie ist modular. Sie können sie in kleine Einheiten aufteilen, die jeweils eine Idee, ein Konzept oder einen Verfahrensschritt enthalten. Außerdem ist sie semantisch: Diese Einheiten haben eine Struktur und eine Bedeutung, so dass sie neu angeordnet werden können, ohne dass sie verloren gehen.
Ein gutes Beispiel ist bitmark: ein offener, inhaltsorientierter Standard, der Wissen in portable Bausteine umwandelt. Anstatt Wissen als Layout zu speichern, speichert bitmark es als Bedeutung.
Das ermöglicht ein einfaches Versprechen:
- Einmal aktualisieren.
- Verbessern Sie überall.
- Veröffentlichen Sie in vielen Formaten, ohne dass Sie das Dokument von Grund auf neu erstellen müssen.
Säule 2: Intelligente Arbeitsabläufe mit KI (kontextualisieren + transformieren)
Sobald Inhalte modular und semantisch sind, wird KI wirklich nützlich. Die Aufgabe der KI in Liquid Content besteht nicht darin, „etwas Neues zu schreiben“. Die Aufgabe besteht darin, verlässliche Quelleninhalte zu kontextualisieren und in das Format umzuwandeln, das für eine bestimmte Situation erforderlich ist:
- Verwandeln Sie ein Kapitel in eine 2-minütige Zusammenfassung für Entscheidungsträger.
- Machen Sie aus demselben Kapitel Flashcards für die Ausbildung und Prüfungsvorbereitung.
- Verwandeln Sie eine Prozessbeschreibung in eine mobile Checkliste für Frontline-Teams.
- Generieren Sie Übersetzungen und halten Sie sie synchron, wenn sich die Quelle ändert.
Mit anderen Worten: KI wird zum Motor, der dafür sorgt, dass Inhalte im richtigen Format und in großem Umfang zur Verfügung gestellt werden, ohne dass der Bezug zur maßgeblichen Quelle verloren geht.
Säule 3: Eine flexible Schnittstelle für die Arbeit mit flüssigen Inhalten (kommentieren, speichern, teilen)
Selbst das beste Inhaltsmodell und der intelligenteste Arbeitsablauf scheitern, wenn die Menschen das Ergebnis nicht im wirklichen Leben nutzen können:
- Kommentieren: Hervorheben, kommentieren, Ideen verbinden, persönlichen Kontext herstellen.
- Speichern: Bewahren Sie das, was Ihnen wichtig ist, in einem persönlichen oder Team-Wissensraum auf.
- Weitergabe: Geben Sie Ihr Wissen an andere weiter, ohne dass Sie gegen Rechte oder Lizenzen verstoßen.
Hier glänzt Get More Brain: Es ist als eine Umgebung konzipiert, in der die Benutzer die Inhalte nicht nur lesen, sondern tatsächlich mit ihnen arbeiten.
Bei Liquid Content geht es nicht nur um die Verbreitung. Es geht um Wissen in Bewegung: verwendet, angepasst, kombiniert und vertrauenswürdig gehalten.